Was mich an CAPE+coop von Anfang an überzeugt hat, ist die intellektuelle Ernsthaftigkeit. Die Wurzeln in der Integraltheorie – von Hegel über Aurobindo, Jung, Piaget und Gebser bis zu Wilber und Habermas – sind kein Marketingversprechen, sondern eine echte epistemische Haltung. Das spürt man in der Zusammenarbeit.
Besonders beeindruckt hat mich die Kongruenz zwischen Form und Inhalt. Das Organisationsprinzip nach S3, die Rechtsform als eingetragene Genossenschaft – das sind keine Zufälligkeiten. CAPE+coop lebt demokratische Eigentümerschaft statt kapitalistischer Verwertungslogik. Sie sind nicht nur Berater für Organisationen – sie sind selbst ein laufendes Experiment. Das schafft eine Glaubwürdigkeit, die man nicht kaufen kann.
Was mich in unserer Zusammenarbeit besonders angesprochen hat: CAPE weiß, wie man Brücken baut. Lean/Six Sigma und FMEA-Facilitation neben New Work und Kulturwandel – das klingt auf den ersten Blick ungewöhnlich. Aber genau darin liegt die Stärke: Werkzeuge aus der leistungs- und wachstumsorientierten Welt werden nicht ersetzt, sondern in einen integralen Kontext eingebettet. Das hat uns geholfen, dort abgeholt zu werden, wo wir standen.
Und was ich besonders schätze: Es geht nicht um einen normativen Endzustand, nicht um das große Versprechen einer perfekten Organisation. Im Fokus steht immer der pragmatisch verbesserbare aktuelle Zustand. Das ist aus meiner Sicht genau das, was wir gebraucht haben.